In meiner Werkstatt fertige ich an traditionellen Handwebstühlen eine Vielzahl verschiedener Produkte. Alle Stücke sind Unikate, die meist individuell nach Kundenwunsch gewebt oder gestickt werden. Paramente:Antependien,Altartücher,Abendmahlstücher,Stolen,Glaube vermittelt sich nicht nur im Gewand der Worte, sondern ebenso über Bilder und Töne. Der Botschaft des Evangeliums wird ein neues Kleid gewebt. Hierin liegt für mich die Bedeutung meiner Arbeit als Paramentikerin. Als Paramente bezeichnet man in der evangelischen Kirche alle Textilien die der Ausgestaltung des Gottesdienstes dienen.Parament: von lat. parare mensam = den Tisch bereiten,Paramente:Antependien,Altartücher,Abendmahlstücher,Stolen,Wandbehänge,Dekostoffe,Möbelbezüge,Stoffe aus ökol. erzeugten Fasern, Tischwäsche,Babytragetücher,Sofadecken,Wolljacken,Bekleidung aus Hanf und Leinen,Stoffe für Trachten und Mittelaltermärkte,Schals,Außerdem:Handstickerein,Kalligraphische Arbeiten, Die moderne Handweberei bietet viele ungeahnte Möglichkeiten. Rufen Sie mich einfach an , wenn Sie Interesse an handgefertigten Einzelstücken haben. Die Preise richten sich im Einzelfall nach dem eingesetzten Material und meiner Arbeitszeit. Gerne zeige ich Ihnen bei einem Besuch in meiner Werkstatt die alte Technik der Handweberei. Am Hochwebstuhl entstehen Gobelins nach eigenen Entwürfen oder in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Auf meinem Flachwebstuhl können Stoffe oder Teppiche bis zu einer Breite von 1.75 m gewebt werden. Wenn Sie selber einen eigenen Stoff oder Teppich weben wollen, biete ich die Möglichkeit, dies in einem Kurs bei mir zu erlernen. Die Teilnehmerzahl ist dabei auf drei Personen begrenzt - Sie werden optimal betreut. Darüber hinaus gebe ich mein Wissen in Workshops weiter und unterrichte an verschiedenen Schulen, wie z.B. der Waldorfschule Eisenach . Gemeinden, die sich für Paramente interessieren, besuche ich auf Wunsch. Im persönlichen Gespräch kann über die symbolische Aussage in unserer Zeit sowie über die künstlerische Gestaltung gesprochen werden. In Diavorträgen können Sie Interessantes über die Evangelische Paramentik und über die liturgischen Farben im Kirchenjahr erfahren. Unsere Paramente Schmücken ist ein Urbedürfnis des Menschen. Ich weiß, was ich tue, wenn ich mich schmücke. Es ist etwas Besonderes, das zu besonderem Anlaß geschieht. Umso mehr waren sich Menschen immer bewußt, was zu tun ist, wenn sie dem Besonderen, wenn sie Gott gegenübertraten. "Gott die Ehre darzubringen", ihn herauszustellen, hieß ihn loben, anbeten, ihn vergegenwärtigen. Gewiß, das Gebet im "stillen Kämmerlein" bedarf keines Schmucks - außer dem eines aufrichtigen Herzens -, aber die öffentliche Ehre Gottes wurde immer so proklamiert, daß alle menschlichen Sinne daran beteiligt sein konnten. Israel schmückte seinen Tempel. Die frühchristliche Kirche hat sich schon in den Verfolgungszeiten Zeichen und Symbole gegeben, die auf Gott verwiesen. Als dann im 4. Jahrhundert die ersten Kirchen gebaut werden durften, war es selbstverständlich, sie zu schmücken - den Tisch des Herrn allemal als Mitte der Gemeinschaft, aber auch die Wände und die Fußböden. Sie wurden geziert mit den heiligen Geschichten, als "Bibel der Armen" auch gedacht, die ja nicht lesen konnten. "Gott die Ehre geben", das drückte man sinnfällig aus, ohne daß dabei das Gebot Jesu, sich des Nächsten in seiner Not anzunehmen, zu kurz kam. Wir sehen uns in der gleichen Tradition. Die Erlöserkirche hat viele Zeichen und Symbole, die uns die Geschichte des biblischen Glaubens erzählen und deuten. Dazu gehören auch die Antependien des Altars, die Paramente, wie man sie im Allgemeinen nennt. Die ersten Paramente unserer Kirche, über dreißig Jahre alt, wiesen deutliche Verschleißspuren auf. Dennoch fragten wir uns, ob es moralisch und finanziell vertretbar sei, an ihre Erneuenmg zu denken. Unsere Antwort war: solange wir unser Gotteshaus haben, soll es uns - für ihn! - aller Ehre wert sein. Die Vorgabe war: die Paramente sollten dem Charakter der Kirche gerecht werden, dem Formgefühl unserer Zeit entsprechen und zur persönlichen Meditation einladen. Mit zahlreichen Paramentenwerkstätten wurde korrespondiert, einige besichtigt. Im Dezember 1991 konnte dann das erste und Ende Juni 1992 das letzte Parament in den Dienst des Gotteslobes gestellt werden. Hier die Paramente mit den Predigten, die damals von Pastor Hans G. Blomeier jeweils zur Einweihung gehalten wurden. Paramente (griechisch) Sammelbegriff für den Textilschmuck im gottesdienstlichen Raum. Die Paramente aus dem liturgischen Kalender Textile Meisterwerke für den Altar Die fünf Farben des Liturgischen Kalenders haben wir durch Paramente dargestellt. Paramente sind Behänge an Altar und Kanzel, die mit ihrer liturgischen Farbe und Gestaltung in die jeweilige Kirchenjahreszeit einstimmen sollen. Die fünf Paramente des Kalenders wurden von jeweils unterschiedlichen Künstlerinnen in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für Paramentik gestaltet. Schwarzes Altarparament Weißes Altarparament Rotes Altarparament Grünes Altarparament Violettes Altarparament